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4.7.2020

Corona Timeline #1 - Heute aus Sicht deines persönlichen Netzwerks in der Zukunft

Die Coronapandemie bringt jeden von uns weltweit in eine Ausnahmesituation mit komplettunterschiedlichen Auswirkungen. Die einen sind völlig überlastet und ausgelaugt, andere habengefühlt überhaupt nichts mehr zu tun. Die einen haben sehr viel mehr (virtuelle) Kontakte undeine enge Familienanbindung durch das Homeoffice, die anderen fühlen sich isoliert undalleingelassen. Vielleicht kommen wir zu anderen Sichtweisen auf uns selbst, indem wir innerlichin die Zukunft oder auch in die Vergangenheit reisen. Eine Anleitung zur Zeitreise in diesem Blogbzw. in meinem Podcast...

Erst einmal ein wichtiges Vorwort zu inneren Zeitreisen: Wir machen das doch sowieso schonfast täglich z.B. in Tagträumen: Du kannst z.B. zurück gehen und an deinen letzten (am bestengelungenen) Urlaub zurück denken oder an ein besonderes, positives Ereignis und wirstvielleicht feststellen, dass es Dir gelingt innere Bilder zu sehen. Oder umgekehrt davon zuträumen, wie es in der Zukunft an einem schönen Ort aussieht z.B. auch im Urlaub. SolcheErinnerungen an die Vergangenheit oder Phantasien über die gelungene Zukunft „ereilen“ unsmanchmal besonders dann, wenn wir uns in belasteten Situationen befinden. Ja vielleicht wirdjetzt der eine oder die andere feststellen, dass er oder sie sich häufiger in solchenGedankenwelten aufhält. Dann erst einmal herzlichen Glückwunsch, sowohl zur Fähigkeit zuimaginieren (der Fachausdruck für Vorstellungskraft) als auch zur Möglichkeit zur innerenZeitreise. Obendrauf ist es ein Ausdruck von innerer Achtsamkeit, wenn Dir auffällt, dass Du dichjetzt mehr in diesen Innenwelten aufhältst als noch vor den persönlichen Auswirkungen auf Dichselbst. Vielleicht gelingt es Dir im übrigen auch zu steuern, ob und wo Du dich innerlichaufhältst. Es spricht nichts gegen die innere Entlastung durch die innere Reise an einen Ort oderin eine Zeit, die nicht hier und jetzt ist - außer dass sich von dort aus die momentane Lage nichtwirklich bewältigen lässt. Ich würde Dir also eigentlich raten, dich immer wieder bewusst im hier(dieser Ort) und jetzt (in dieser Zeit) aufzuhalten und deinen Alltag in der Form hoher Präsenz zubegehen. Das ist übrigens auch das Ziel vieler Meditationsformen: Präsenz in hier und jetzt.

Warum also eine Reise in eine andere Zeit und ggf. an einen anderen Ort?

Es geht bei dieser Art der Imagination um einen bewussten Vorgang. Also etwas, das Du imZustand von geistiger Wachheit und Frische vollkommen willkürlich machst, also weil Du eswillst, nicht weil Du nicht anders kannst. Die innere Haltung von Neugier oder Forschergeistohne Erwartungsdruck ist dabei hilfreich. Und wenn Du diese Übung machst, dann musst Dunicht viel mehr tun, als Dir Zeit für Dich alleine nehmen. Manchen reicht eine Minute als kleines Experiment, andere wollen mehr Zeit zur Selbsterforschung. Wenn Du in Meditation geübt bist,dann kannst Du dein übliches Zeitfenster dafür nutzen.

Reise in die Zukunft

Je nachdem wie es Dir gelingt, ganz bei Dir anzukommen (mir reicht es die Augen zu schließenund ich verzichte auf alles rituelle Gedöns) kannst Du Dir einen Zeitpunkt in der Zukunft suchenin der die Corona Krise auf die eine oder andere Art gelöst ist. Es ist nicht wichtig, wie genau eszu Ende ging, wieviele positive oder negative Auswirkungen bestehen bleiben. Es ist vielleichtder Moment, in dem sich niemand mehr mit dem Virus ansteckt und sich jeder Mensch„normalen“ Gefahren ausgesetzt sieht (wie z.B. Straßenverkehr). Allen wird die „Corona Zeit“ inErinnerung bleiben, die entscheidende Frage ist jedoch:

Wie willst Du in Erinnerung bleiben?

Wie sollen deine Familienmitglieder (dein Mann, deine Frau, deine Kinder, deine Eltern, deineerweiterte Familie) über Dich denken? Was ist Dir gelungen? Was ist Ausdruck deinerPersönlichkeit gewesen? Was hast Du gelernt? Wofür sollen sie Dich im Nachhinein schätzen?

Wie sollen deine Arbeitskollegen über Dich denken? Wie möchtest Du bei deinen Kunden inErinnerung bleiben? Wie bei deinen Lieferanten? Was denken deine geschäftlichen Partner?Was sollen im Nachhinein deine Mitbewerber denken?

Und zu guter Letzt: Wie willst Du über Dich selbst denken? Was ist Dir in dieser Zeit gutgelungen? Was hast Du gelernt? Von was hast Du dich verabschiedet? Was hast Du hinter Dir,nämlich in der Corona-Zeit gelassen? Was hast Du immerhin immer mehr probiert? Und was hatDich der Mensch sein lassen, der Du immer schon warst?

Nimm Dir vielleicht jetzt gerade ein Blatt Papier und schreibe deine Gedanken auf...Und wenn Du möchtest, dann teile deine Gedanken mit mir, gerne per Email: podcast@system-worx.com

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