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4.10.2020

Corona Timeline #2 - Die Gegenwart in der Vergangenheit…

Durch die Ausnahmesituation des Corona Virus wird eines besonders deutlich: Die Welt wird hinterher nicht mehr so sein, wie sie vorher war.
Das klingt wie eine Drohung und vielleicht ist in jeder Veränderung auch bedrohliches vorhanden. Aber überlege Dir einmal kurz folgendes: Die Welt wäre auch ohne Corona nicht die selbe geblieben. Vielleicht hätte sich vieles nicht so rasant beschleunigt wie Arbeit und Kommunikation in digitalen Umwelten und wahrscheinlich wären viel mehr Menschen am Leben geblieben. Die Stabilität von vielen Systemen wäre nicht in Frage gestellt gewesen und wir hätten unser Leben in unseren Gewohnheiten mehr so geführt wie im letzten Jahr um diese Zeit und wären an unseren Vorstellungen über eine gelungene Zukunft kleben geblieben. Die Welt ist tagtäglich nicht mehr die Welt, die sie gestern war, ob wir das wahrhaben wollen oder nicht. In meinem letzten Blogartikel & Podcast habe ich Dich eine Zeitreise in die Zukunft erleben lassen, heute biete ich Dir eine Zeitreise in die Vergangenheit an, die Dich vielleicht zum Schmunzeln bringt, aber vielleicht auch die eine oder andere Selbsterkenntnis für Dich parat hat…


Reise in die Vergangenheit
Ich habe schon vor langer Zeit festgestellt, dass das eigentlich ganz einfach geht und ich selbst auf viel „Meditation-Brimborium“ verzichte. Vielleicht mache ich es in den Augen der gut Geübten dann „nicht richtig“. Denen möchte ich sagen: Gut, dass Du Dir die Zeit nimmst, in deiner gut geübten Art und Weise achtsam zu werden! Ich möchte das gar nicht abwerten, ich führe ein Leben in dem immer viel los ist und da erlaube ich mir einfach meine Aufmerksamkeit von außen nach innen „umzuschalten“ und das muss genügen. Wenn ich so zurückblicke, ist das auch seit vielen Jahren so gut geübt. Und wenn ich selbst auch immer wieder Phasen erlebe in denen ich wirklich richtig echt 20 Minuten meditiere, wie in diesen Zeiten, so ist das aus meiner Sicht nicht notwendig um an diesem kleinen Experiment teilzunehmen.
Auch hier bitte ich Dich also ganz einfach wieder für einen Moment bei Dir selbst anzukommen.  Mir hilft es, die Augen zu schließen und mich  wissen zu lassen „wie es mir geht“, d.h. wie mein Körper sich fühlt, welche Gedanken in meinem Kopf sind und wie ich emotional gestimmt bin und dann geht’s auch schon los…
Für heute habe ich nur eine einzige Frage an Dich:

*Wie hättest Du die heutige Situation mit der Corona Krise als Kind erlebt?*

Ich weiß nicht, ob Du sofort Antworten auf die Frage findest oder ob es erst noch mehr Fragen gibt. Ich hatte sofort ein Bild von mir im Kopf. Als Kind hatte ich eine Phase, in der ich viel Zeit mit mir alleine verbracht habe (ja, kaum vorstellbar für diejenigen, die mich kennen). Ich habe damals schon viel geschrieben, mit meinem Homecomputer gearbeitet oder auch Dias gerahmt und Diashows vorbereitet. Ich erinnere mich gut, wie ich diese Zeit sehr genossen habe. Also damit hätte ich eigentlich kein Problem gehabt, ich war mir selbst mehr als genug und habe einfach viele Träume entwickelt und konzentriert an Dingen gearbeitet, die mir damals wichtig waren. Andererseits gab es Phasen mit damals engen Freunden (Kinder aus der Nachbarschaft), die mir sehr wichtig waren. Die hätte ich sehr vermisst und telefonieren war ja auch wirklich teuer. Das konnte man nicht die ganze Zeit machen. Und ich erinnere mich an ein Hobby: Ich hatte mir von meinem Taschengeld ein Handfunkgerät zusammen gespart um mit Menschen in Kontakt zu treten, die ich nicht kannte… Fast so wie jetzt, denn ich lerne auch immer wieder Menschen kennen, die ich bisher noch nicht kannte. Sie werden dann zu kleinen oder größeren bewegten Bildern auf meinem Bildschirm. Und es hat mich damals schon fasziniert mit anderen auf diese Art und Weise (also mit Hilfe von Technologie) in Beziehung zu treten…

Wie wärst Du als Kind mit der Situation umgegangen? Vielleicht auch eine interessante Frage an deine Frau, deinen Mann, deine Freunde, deine Kollegen… Mal sehen, welche Seiten von anderen und von Dir selbst Du darüber kennenlernst?

Die Frage verdanke ich übrigens meinem lieben Freund und Beraterkollegen Tim Nash, der sie als Einstiegsfrage in einen gemeinsamen Online-Workshop gestellt hat. Sehr interessant, was wir voneinander erfahren haben…

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