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9.11.2019

Nach der Aus-Zeit: Einmal Sommerpause und zurück…

Diesmal war es eine doppelte Aus-Zeit im wahrsten Sinne des Wortes. Wir haben hier eine Herkulesaufgabe gestemmt, unsere mittlerweile doch sehr komplexe Weblandschaft zu überarbeiten und in eine Webseite zu integrieren. Hier ist also nun mein Blog leichter zu finden auf meiner Firmenwebsite. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um auch neu in Kontakt mit anderen zu kommen,

deshalb bitte ich alle ehemaligen Abonnenten (und natürlich auch alle Interessierten), sich neu für den Blog anzumelden.

Also einmal Aus-Zeit, weil im Zeitraum des Übergangs keine neuen Artikel veröffentlicht werden konnten.

Die zweite Aus-Zeit: Wer mich kennt, der weiß, dass ich einmal im Jahr nicht nur „Urlaub“ mache, sondern im Sommer ca. 4 Wochen die berufliche Pausetaste drücke und mich meiner Familie und auch mir selbst widme. Das ist bei vier Kindern sicher auch Teil einer Überlebensstrategie, weil einfach auch viel organisiert werden will, wie z.B. die anstehende Einschulung und die Erledigung von allem, was privat so liegenbleibt. Ich nutze die Gelegenheit aber auch seit ich selbständig bin, um bei mir anzukommen. Endlich wieder mehr Zeit für tägliche sportliche Aktivitäten, für absichtsfrei verbrachte Zeit (die Seele baumeln lassen) und auch für bewußte Selbstreflexion.


Über die positiven Wirkungen habe ich an anderer Stelle in meinem Blog schon berichtet, jetzt, am dritten „Arbeitstag“ möchte ich hier über ein Zwischenergebnis meines Selbstcoaching-Vorhabens berichten, gerne auch als Inspiration für alle, die jetzt aus dem sogenannten Urlaub zurück in den Arbeitsalltag gehen.

Die jährliche Sommerauszeit war in den letzten Jahren immer nützlich und hilfreich, was mich aber immer mehr gestört hat, war der „Wiedereintritt“ oder von mir aus die „Resozialisierung“. In meiner Sommerreflexion wurde mir bewußt, wie sehr die alten Gewohnheiten und Rollen auf einen warten und wie leicht sie reaktiviert werden können. Das ist einerseits ja sehr beruhigend zu wissen, dass die Gehirn-Festplatte nicht einfach durch Nicht-Benutzung radikal gelöscht wird. Aber es ist für mich interessant, wie sehr pausierte Gewohnheiten unreflektiert wieder an den Start gehen. Deswegen widme ich mich in diesen Wiedereinstiegswochen immer wieder der Frage:

Wie schlüpfe ich achtsam und sorgfältig zurück in meine Rollen? Und was lerne ich daraus für die bewusste Ausgestaltung in meiner näheren Zukunft?

Mein inneres Bild dazu ist, dass ich (wie wir alle) in vielfältigen Rollen sind. Bei mir im Hauptanteil meiner Zeit in organisationsbezogenen Rollen, wie Organisationsentwickler (d.h. Berater, Moderator, Trainer, Coach) von Kundenorganisationen aber auch als Geschäftsführer, Partner und Führungskraft in meiner eigenen Organisation.  Mir kommt es so vor, als würde ich wieder ein ein mir gut bekanntes Kleidungsstück schlüpfen. Das ist mit viel Wiedersehensfreude oder auch Vorfreude verbunden und auch mit Befürchtungen. Und genau an dieser Stelle gibt es die einmalige Chance nicht gleich über diesen Moment hinweg zu gehen und ihn der eigenen Anpassungsfähigkeit zu übergeben (ich bin übrigens fest davon überzeugt, dass wir alle viel anpassungsfähiger sind, als wir glauben). Nach ein paar Tagen oder wenigen Wochen der „Gewöhnung“ sind diese inneren Hinweise auf Passung nämlich vielleicht verschwunden. So versuche ich achtsam in meine Rollen zu „schlüpfen“ und dabei festzuhalten und zu bemerken, wie es mir dabei geht und vielleicht dadurch die Rolle für mich wieder passender gestalten zu können. Ein Vorhaben habe ich dadurch schon entdeckt: „Ich möchte meine Samstage zurück.“ In den letzten 11 Jahren meiner Selbständigkeit war der Samstag für mich natürlich auch ein möglicher Arbeitstag. Dort findet aber mittlerweile ein ziemlich wichtiger Teil von Familienleben statt, den ich auch durch einen freien Wochentag nicht kompensieren kann… Und das ist nur der ein Beispiel und der Anfang von Entdeckungen…

Was entdeckst Du, in dem Du achtsam in deine Rollen zurückkehrst?

Ich freue mich über deine Kommentare und Erkenntnisse, die ich gerne hier in meinem Blog veröffentliche… Als Abonnenten sende ich euch im Gegenzug meine Emailadresse und wir können miteinander so in Kontakt treten.

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