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26.12.2012

Kinder sind lösungsorientiert

Eine Weihnachtsgeschichte

In der Phantasie von Kindern lässt sich Lösungsorientierung sehr gut beobachten. Mir ist das wieder einmal an meinem Sohn aufgefallen. Er ist acht Jahre alt und dachte sich eine Weihnachtsgeschichte aus. Die Hauptperson ist Zwerg Langbart. Und gleich was dem Zwerg Langbart schreckliches passiert. Er freut sich über Weihnachten.

„Langbart der kleine Zwerg

Es war einmal ein kleiner Zwerg. Er hieß Langbart. Er wohnte mit seinen Freunden in einem Berg. Es war Herbst. Bald würde der Winter kommen und die Zwerge müssen Beeren sammeln, damit sie im Winter genug zu essen haben. Sie sammelten und sammelten. „Jetzt kann der Winter kommen!“ rief Langbart als sie wieder zu Hause waren und in ihren gemütlichen Sesseln saßen. Dann kam der Winter auch und Teldric spielte auf seiner Ziehharmonika ein paar schöne Weihnachtslieder. Dicke Schneeflocken kamen vom Himmel herab. Es wurden mehr und mehr. Langbart merkte, dass das Brennholz ausging. Langbart sagte: „Ich werde in den Wald gehen und neues Brennholz holen. Er packte ein bisschen Proviant ein und ging in den Wald. Er war noch nicht weit gekommen, da hörte er ein Grollen von oben. Er sah hoch zu dem Berg, wo das Grollen her kam. Da sah er eine riesige Schneelawine, die vom Berg herunter prasselte. Langbart wollte weg rennen, aber es war zu spät. Die Schneelawine riss Langbart mit. Er verlor den Verstand. Als er wieder aufwachte, lag er am Rand eines kleinen Dorfes. Er stand auf und ging in Richtung Dorf. Als er im Dorf ankam schlich er in ein Haus. Das Haus war sehr groß. Ein Kind spielte mit einer Katze. Die Eltern des Kindes saßen auf dem Sofa und schauten fern. Langbart schlich zur Speisekammer. Er wollte gerade unter der Tür in die Speisekammer schlüpfen, da sprang die Katze auf Langbart zu. Langbart wich geschickt aus, dann rannte er die Treppe hoch. Er versteckte sich in einem Schrank, der im Kinderzimmer stand. Das Kind dachte, das kann doch nicht wahr sein, die Katze jagt nie einfach so die Treppe hoch. Das Mädchen ging die Treppe hoch. Die Katze knurrte vor dem Schrank. Das Mädchen machte den Schrank auf. Langbart kroch in einen Mantel der im Schrank war. Das Mädchen machte den Schrank wieder zu und sie und die Katze gingen wieder nach unten. Es wurde Abend. Morgen ist Weihnachten, sagte sich Langbart. Er war froh, das er in einem Haus war, aber auch ein bisschen traurig, dass er nicht mehr bei seinen Freunden war. Es wurde Nacht und Langbart schlief ein. Als er wieder aufwachte hörte er Glockengewimmel. Er hatte den Tag verpasst. Es war Heilig Abend. Er freute sich sehr, dass Weihnachten war. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“

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