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27.9.2015

Übergänge gestalten

Mit Ritualen schneller vorankommen

Rituale helfen Übergänge bewusst zu gestalten. Es sind oft nicht die äußeren Fakten, sondern das innere Erleben. Für viele reicht der Ortswechsel im Urlaub nicht mehr aus, um den Übergang zwischen Arbeitszeit und Freizeit zu markieren. Auch im Urlaub gehen vielen Menschen die Arbeitsthemen noch Tage nach. Im Coaching beklagen sich Führungskräfte, dass die dringend notwendige Erholungszeit zu Ende ist, bevor sie spüren, dass sie begonnen hat. Rituale können helfen, schneller umzuschalten.

Meine Sommerpause liegt erst zwei Wochen zurück. Mit dem Alter fällt mir der Übergang von Erholung zu Arbeit zunehmend leichter. In der Schulzeit war dieser Umstellungsprozess von großer Unlust begleitet. Heutzutage freue ich mich regelrecht nach zweckfreier Zeit meiner Berufung wieder nach zu gehen. Das Umschalten aus arbeitsreicher Zeit fällt mir immer noch schwer. Die Fahrt in den Urlaub, der Tapetenwechsel reicht meist nicht. Normalerweise starte ich meinen Urlaub mit einer spannenden Urlaubslektüre à la Sebastian Fitzek. Ein bis zwei Tage durchlesen. Das Eintauchen in eine fiktive Welt hilft mir die Arbeitsthemen zurückzulassen und mich ganz auf Urlaub einzulassen. Das hat sich bei mir als Ritual eingestellt.

Dieses Jahr hat mein Sohn mir eine ganz neue Erfahrung bereitet. Auf der Autofahrt in den Urlaub schaute ich gemeinsam mit ihm Fast & Furious 7. Der Actionfilm hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die nervenaufreibende Blechlawine entzog er meiner Aufmerksamkeit. Die Reisezeit flog dahin. Am Urlaubsort angekommen hat das Eintauchen in die fiktive Welt die letzten Erinnerungen aus der Arbeitszeit verblassen lassen. Auch Rituale können sich wandeln.

In der Sommerpause, noch vor meinem Sommerurlaub sind wir mit unserem system worx Büro umgezogen. Aus der Innenstadt Münchens in den Landkreis. Ins Grüne mit genug Platz, so dass wir nun auch mit größeren Gruppen in unseren eigenen Räumlichkeiten gut arbeiten können. Doch wie gelingt ein gutes Ankommen.In der Studentenzeit haben wir noch selbst den Umzug gestemmt. Da waren wir froh als die Schlepperei ein Ende hatte. Das Ankommen war körperlich spürbar. Heute haben wir uns den Tag geschenkt und die Möbelpacker schleppten für uns. Doch wie wird dann das gemeinsame Ankommen erlebbar.

Ein Tag Möbel schleppen fällt weg. Dafür planen wir als Ritual eine Stunde Spaziergehen. Wir wandeln aus der Innenstadt durch den englischen Garten über die Isar in den Landkreis bis nach Unterföhring in unsere neuen Büroräume. Auch wenn noch nicht alles eingerichtet ist. Wir sind wieder arbeitsfähig. Und nach unserem gemeinsamen Spaziergang hoffentlich gut Angekommen.

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