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8.15.2015

6-5-4 Das Alte nicht mehr… An was ich mich erinnern werde...

Wie in jedem Übergang geht es darum, das Alte zu würdigen, damit es auch gut zurück bleiben kann. Hier ein paar Zahlen, Daten, Fakten und auch Stories über die system worx Welt der letzten 5 Jahre.

Alles begann mit dem Wunsch nach einem eigenen Seminarraum und der Möglichkeit dauerhaft über mehr Platz verfügen zu können. Wir kamen von einem Zweiraum-Büro in der damaligen „Friendsfactory - Arbeiten unter Freunden“, in dem wir insgesamt 3 Jahre zu Hause waren. Es war dann ein wirklich großer Schritt „ganz eigene“ Räume zu mieten - und die Miete zu verdoppeln. Aber es war ein guter Schritt für uns.

Der zweite Umzug von system worx: Ja, es war schon der zweite Umzug, denn wir hatten uns vorher schon innerhalb der Friendsfactory vergrößert. Allerdings, war das schon wirklich ein größeres Vorhaben. Diesen Umzug hatten wir damals noch vollkommen aus eigener Kraft und mit unseren eigenen Autos bewerkstelligt. An einem Samstag mit 5 Fahrzeugen zogen 5 Menschen die ganze Unternehmung um und ein. Unzählige IKEA Besuche später waren neue Möbel gekauft und installiert um in den Büros auch noch mehr Arbeitsplätze unterzubringen. Jeder Stuhl im Seminarraum wurde von uns noch selbst zusammengeschraubt. Und dann natürlich die Ausstattung der Räume. Uns war immer wichtig, dass es für alle Besucher immer ein wenig wie „nach Hause kommen“ war. Wir wollten eine professionelle Heimat bieten und auch eine persönliche Atmosphäre erzeugen. Das ist uns auch in Zukunft wichtig.

Ein neues Jobprofil: Nach dem Umzug fragte mich mal mein Vater: „Wie hat sich denn deine Arbeit jetzt verändert?“ Ich sagte ihm: „Vorher war ich Berufskraftfahrer (als Teil meiner Beratertätigkeit) und jetzt bin ich auch noch Hausmeister (als Teil der Rolle als Institutsbetreiber)“. Tatsächlich kann ich mich noch an das erste Wochenende nach dem eigentlichen Umzug erinnern, als ich meine erste Metrokarte in Händen hielt, das Auto voller Klopapier und Putzutensilien hatte und doch tatsächlich fast jede Woche einmal eigenhändig die 114 qm saugte und putzte. Der erste „Luxus“ war dann das Engagement einer Putzfirma. Sowas hatten wir bis dahin noch gar nicht. Heute ist das bei meiner Reisetätigkeit und den vielen Menschen, die bei uns jede Woche und jeden Tag arbeiten normal. Allerdings sollte man seine Wurzeln nicht vergessen.

Die Metamorphose: Während unserer Arbeit in der Dachauer Str. 123 ist tatsächlich sehr viel mit unserer Firma passiert: Aus der Partnerschaftsgesellschaft für die GmbH und Co. KG. Der Grund: Wir hatten erste Produktideen im Technologiebereich, die gewerbesteuerpflichtig waren, so dass wir die Rechtsform ändern mussten. Ich konnte einen neuen Gesellschafter in die Firma holen: Thilo Leipoldt ist mein Weggefährte geworden. Später hat Toni Kejr seinen Teil der „Enabling IT“ - die Nutzung von Open Source IT in seine eigene Firma mitgenommen und die Gesellschaft verlassen. Er unterstützt uns nach wie vor im Betrieb unserer Webseite, ist aber bestimmt deutlich fokussiert in seinem Bereich. Zum Jahreswechsel haben wir dann erneut umfirmiert. system worx besteht nun aus zwei Firmen: Die Partnerschaftsgesellschaft der Organisationsberatung, in der mein Traum war geworden ist: Alle sehr vertraut miteinander arbeitenden Menschen besitzen zu gleichen Teilen ihre eigene Firma und übernehmen gemeinsam die Verantwortung für die Weiterentwicklung. Und die system worx GmbH als Trägerin des Institutsbetriebes und Plattform für unsere Events und Produkte. Erst vor drei Wochen ist dieser etwas träge Prozess mit einem Eintrag ins Handelsregister vollständig abgeschlossen. Ehrlich gesagt hoffe ich, dass wir in diesen Themen in den nächsten 5 Jahren keine Veränderungen vornehmen wollen oder müssen…

Unser Handeln in München: Ich habe mal in unseren Office-Kalender geblickt an dem man sehr gut sehen kann, was in den letzten fünf Jahren so alles bei uns abgelaufen ist (anhand der Raumbuchungen). Hier mal ein paar Zahlen:51 Peergroup Abende & 2 Vorkongresse zum Symposium163 Seminare & Workshops (1-3 tägig), darunter auch der Start des ersten Münchner Curriculums „Systemische Beratung und Change Management“270 Coachingtermine3 mal unsere eigene Summer SchoolUnd wer weiss ob wirklich alle Aktivitäten auch im Kalender gebucht waren…Ich finde, da kann einem ein selbst gewählter Arbeitsplatz ans Herz wachsen. Und ich frage mich, was uns in den nächsten Jahren bevor steht. Allerdings kommt mir dabei eine Studie in den Sinn, die ich erst letzte Woche im TED Podcast hörte. Danach beurteilen wir die Veränderungen im Rückblick immer als deutlich stärker als unsere Vorstellung unserer Zukunft. Und wir beurteilen unsere eigene Veränderungsfähigkeit für die Zukunft geringer als die Einschätzung unserer Veränderungsfähigkeit der Vergangenheit. Mit anderen Worten: Wir überschätzen die Veränderungen der Vergangenheit und unterschätzen die Veränderungen der Zukunft. Na, ich bin gespannt auf unsere Zukunft.Hier noch ein paar Impressionen der Vergangenheit zum Abschied nehmen…

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