Markus Schwemmles Blog

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14.5.2019

Wenn wir Gleichheit mit Gerechtigkeit verwechseln

Inspiriert von einem Interview von Gabor Steingart mit Herrn Wolfgang Reizle dem Aufsichtsratschef von Linde möchte ich hier ein wesentliches Thema vertiefen, das mich seit einiger Zeit begleitet und immer wieder beschäftigt. Ausgangspunkt war damals die Erkenntnis, dass im Miteinander in Teams und jeder Art von Austauschbeziehung immer wieder darum geht, wie wir einander gerecht werden. Herr Reizle hat mir eine weiterführende Erkenntnis beschert, denn ich bin davon ausgegangen, dass dieses ‚einander gerecht werden‘ in erster Linie eine sehr subjektive Sicht ist und der Versuch äußere Maßstäbe dafür heranzuziehen eine Form der Rationalisierung einer Projektion ist. Jetzt kann ich den inneren Mechanismus in Worte fassen:Die einseitige Interpretation von Gerechtigkeit liegt in der Gleichsetzung mit Gleichheit, d.h. die Formel lautet Gerechtigkeit = Gleichheit.

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8.4.2019

Achtsamkeit und Selbstinteresse - ein Wanderführer durch Seelenlandschaften

Achtsamkeit ist ein Modebegriff geworden. Und ein Versprechen: Wenn Du „achtsamer“ mit Dir umgehst, dann wirst Du erfolgreicher sein im Leben. Da ist stellt sich doch gleich die Frage: Was ist eigentlich Erfolg? Für mich bedeutet das: „Handle so, dass die Folgen gut sind.“ Ja, und was sind jetzt gute Folgen? Mehr Geld, ein Auto, ein Haus?

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2.4.2019

Urteilskraft ohne zu Bewerten - eine systemische Kompetenz

Als systemischer Berater habe ich früh in meiner Ausbildung und im Alltag gelernt, mich vieler rascher Bewertungen zu enthalten. Insbesondere geht es dabei um instinktive und unbewusst automatische Einteilungen der Welt und insbesondere die Klassifikation von Menschen in gut oder schlecht, kompetent oder inkompetent, schuldig oder unschuldig. Es ist aber ein Trugschluss, dass auch einer, der systemisch geschult ist, ohne Entscheidungen durch’s Leben geht.

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10.1.2019

Gerechtigkeit als menschliche Kraft

Ein Jahreswechsel ist für viele eine willkommene Gelegenheit zur Reflexion. Auch ich nutze die Zeit, um nach dem letzten Quartal wieder zu mir zu kommen und mich auf die Suche nach den wesentlichen Erkenntnissen des vergangenen Jahres zu machen. Meine Reflexionsfrage an mich ist: „Was habe ich gelernt, was ist mir begegnet, das mich beeindruckt oder nachhaltig beeinflusst hat, dass es mir über das Jahr hinaus bedeutsam, wichtig und behaltenswert erscheint?“

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4.12.2018

Re-start 50

Vor einem halben Jahr habe ich den letzten Blogartikel veröffentlicht. Ziemlich lange her und Leser, Kollegen und Freude fragen mich manchmal: „Was ist los?“ Schreiben ist für mich eigentlich eine Lust und gleichzeitig eine Möglichkeit, mich auf Wesentliches zu konzentrieren. Die letzten 6 Monate waren ebenfalls geprägt von viel Fokus und Konzentration. Ich weiss nicht, ob die sogenannte „Rush-hour der mittleren Lebensjahre“ zugeschlagen hat und eigentlich ging es mir recht gut - nur die Zeit zur schriftlichen Reflexion wollte sich einfach nicht mehr einstellen...

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28.3.2018

Erkenntnis in der Selbstaufstellung: es gut sein lassen...

Hier gebe ich euch ein Beispiel für ein kleines Ritual, das ihr für euch vielleicht ebenso nutzen könnt, wie mir das erst letzte Woche nützlich war.

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9.2.2018

Starting-up mit dem system worx project 1

Wenn ich auf meine eigene Biographie schaue, dann hat es relativ lange gedauert, bis ich wirklich Lebens-Unternehmer wurde, obwohl ich immer schon spürte, dass es für mich in diese Richtung gehen muss. Es gab schon einige Gehversuche, aber erst kurz vor meinem 40ten Geburtstag stand ich wirklich auf eigenen Beinen. Wenn ich mir die aktuellen Herausforderungen so ansehe und die enorme Veränderungsgeschwindigkeit betrachte, dann ist es jetzt Zeit, jungen Menschen eine Entwicklungsmöglichkeit zu bieten, die ich vielleicht selbst gerne gehabt hätte.

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22.1.2018

Lebens-Wandel

Vor einigen Jahren habe ich einen Artikel zum Thema „Führung durch das Leben“ geschrieben. Ich verstehe diese Worte in zwei Bedeutungen: Einerseits geht es darum, das Leben zu führen, aber auch anzuerkennen, dass das Leben einen führt. Für mich ist seither die Erkenntnis, dass sich diese beiden Pole auf die Lebensführung nicht gegenseitig ausschließen müssen, sondern dass auch beides sein kann und darf. Lediglich die Dosis des einen und des anderen haben wir selbst nur beschränkt in der Hand. Ich erlebe in meinen Rollen und auch im eigenen Reifungsprozess immer wieder Grenzen und Hürden.

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22.9.2017

Invitation: INOC Meeting for Organizational Developers & Coaches November 10-11 in Munich

Since 2016 I host the INOC community. INOC stands forInternational Organizational Development & Coaching.

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28.8.2017

Nachruf auf meinen Kollegen und Freund Matthias Vött

Besonders drastisch wird die Bedeutung eines Menschen deutlich, wenn er plötzlich und dauerhaft fehlt. Deshalb schreibe ich einen Nachruf auf meinen Kollegen, Freund und Wegbegleiter hier in meinem systemischen Blog.

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